Oberarmstraffung (Brachioplastik)

Die Oberarmstraffung (Brachioplastik) ist ein operatives Verfahren zur Konturverbesserung der Oberarme. Ausgedehnte Hautüberschüsse zwischen dem Ellenbogen und der Achselhöhle können durch dieses Verfahren elegant entfernt werden.

Liegt zusätzlich ein ausgeprägter Fettgewebsanteil vor, kann die Oberarmstraffung mit einer Fettabsaugung kombiniert werden. Die resultierende Narbe liegt an der Innenseite des Oberarmes, so dass diese bei am Körper anliegendem Arm kaum sichtbar ist. Die Hautnaht erfolgt mit selbstauflösenden Fäden, was ein Ziehen überflüssig macht.

Die Operation dauert zwischen 1 und 2 Stunden. Der Eingriff wird üblicherweise im Rahmen eines 1-2 tägigen stationären Aufenthaltes durchgeführt. Nach der Operation sollte ein Kompressionsjäckchen mit langem Arm für 6 Wochen getragen werden, um Schwellungen zu vermeiden und das operierte Areal zu stützen.

Welche Komplikationen können auftreten?

Die häufigsten Komplikationen sind Blutergüsse, Wundheilungsstörungen und eine Ansammlung von Wundflüssigkeit bzw. ein Lymphödem im operierten Gebiet. Insbesondere bei Rauchern besteht ein erhöhtes Risiko für Durchblutungsstörungen im Bereich der Wundränder. Daher empfehlen wir Rauchern 4 Wochen vor der Operation das Rauchen aufzugeben oder stark einzuschränken.

Für detaillierte und individuelle Informationen stehen wir Ihnen gerne im Rahmen eines persönlichen Beratungsgesprächs zur Verfügung.

OP KOMPAKT
OP Dauer: ca. 1-2 Stunden
Klinikaufenthalt: 1-2 Tage stationär
Anästhesie: Vollnarkose
Nachsorge: Tragen einer Kompressionsware und Sportpause für 6 Wochen
Risiken: Blutergüsse, Infektionen, Wundheilungsstörungen, Lymphödem